Kommt endlich Bewegung in den bislang ungelösten Mordfall Maria Bögerl († 54)? Seit Montag durchsuchen Polizisten ein Waldstück bei Heidenheim-Großkuchen (Baden-Württemberg) nach neuen Spuren. Dort wurde 2010 die Leiche der ermordeten Bankiersgattin entdeckt.

Bislang gibt es keinen Hinweis auf den Täter oder die Tatwaffe. Aber: „Es wird ein neuer Ansatz bei der Spurensuche verfolgt”, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart. „Wir hoffen auf neue Erkenntnisse zur Aufklärung der Tat.”

Ein Forstwissenschaftler hatte den Ermittlern Hoffnung gemacht, auch nach zwei Jahren neue Spuren in dem Waldstück finden zu können. „Er kennt den Wald in- und auswendig”, sagte der Sprecher.

Die Suche ist für mehrere Tage angesetzt. Im Team sind Spührhunder-Führer und ein Archäologe.

Am Montag wurde ein kleiner Tümpel ausgepumpt, der Waldboden mit Magnetfeldmessgeräten Millimeter für Millimeter durchsucht. Das Gerät wird meist bei der Suche nach metallischen Gegenständen eingesetzt.

Auf diese Weise wurde das Waldstück bisher noch nicht untersucht. Die Ermittler halten den Ansatz für „vielversprechend”. Alle mit der Tat in Verbindung stehenden Orte seien erneut analysiert worden.

Die Sonderkommission „Flagge” geht in ihren Ermittlungen Tausenden Spuren nach. Dem letzten Stand zufolge sind bei der Polizei 9150 Hinweise eingegangen, 1150 davon sind noch nicht bearbeitet und es gehen weiterhin Hinweise ein.

Die zweifache Mutter Maria Bögerl wurde am 12. Mai 2010 entführt und später ermordet. Ihr Mann, der Heidenheimer Sparkassendirektor Thomas Bögerl, nahm sich knapp ein Jahr später das Leben.

http://www.bild.de/news/inland/maria-boegerl/mordfall-maria-boegerl-archaeologe-hilft-bei-spurensuche-23812070.bild.html

Was soll der Scheiß? Der Mörder ist tot.