Die Wahrheit über gesättigte Fette
Über die Wichtigkeit von gesättigten Fetten in der Ernährung!

Über die Gesundheitsgefahr,
welche von mehrfach ungesättigten Ölen ausgeht!

Margarine: Ein starkes die Stoffwechselfunktionen
zerstörendes cholesterinerhöhendes(!) Gift!

Butter: Ein wertvoller cholesterinsenkender(!)
Grundpfeiler der Ernährung!

Was Cholesterin wirklich ist: Eine wichtige Hilfs-
und Reparatursubstanz im Körper.

Fettarme Diät: Ursache von Fettleibigkeit(!)
und Krankheit.

Dieser Artikel räumt mit so mancher Ernährungslüge auf!

(Diese Lügen wurden mit bewusster Absicht verbreitet: Kranke Menschen sind eine gute Einnahmequelle der Pharmaindustrie und gut kontrollier- und steuerbar, was gewissenlosen Regierungen, wie wir sie heute fast überall haben, sehr recht ist! Wenn die Menschheit weiter schläft, wird sie durch solche, heute immer krasser werdenden Machenschaften zugrunde gehen. Siehe hierzu z.B. zum Thema Impfen, Aids, Vogelgrippe auf dieser Seite.

Dezember 2005, Dr. Mary Enig und Sally Fallon, Info von: http ://westonaprice.org

Übersetzung aus dem Amerikanischen von: Helmut Rein
Dieser Bericht ist ein Auszug aus dem Buch "Nourishing Traditions: The Cookbook that Challenges Politically Correct Nutrition and the Diet Dictocrats" von Sally Fallon und Mary G. Enig (PhD), erschienen in NewTrends Publishing 2000,
http://www.newtrendspublishing.com/

(Der Artikel wurde zusammengefaßt auf die wichtigsten Aussagen.
Vollständiger Artikel hier: http ://das-gibts-doch-nicht.org/seite3720.php

Fette tierischer und pflanzlicher Herkunft stellen eine Quelle konzentrierter Energie aus der Nahrung dar. Sie liefern außerdem Bausteine für die Zellmembranen und eine Serie von Hormonen und hormonähnlichen Substanzen. In der Nahrung enthaltenes Fett verlangsamt die Aufnahme der Nährstoffe und sorgt so dafür, dass wir für längere Zeit keinen Hunger verspüren. Weiterhin agieren sie als Träger für die wichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Nahrungsmittelfette werden im Körper gebraucht zur Umwandlung von Carotin in Vitamin A, zur Absorption von Mineralien und für eine Serie weiterer Prozesse.

Die derzeit offiziell propagierte Ernährungsweise basiert auf der Annahme, dass wir die Einnahme von Fett reduzieren sollten, und zwar speziell die von gesättigten Fetten tierischer Herkunft. Tierische Fette enthalten unter anderem Cholesterin, welches uns als der zweite große Übeltäter in der zivilisierten Ernährung präsentiert wird.

Die Lipid-Hypothese
Die "Lipid-Hypothese" genannte Theorie, nach der ein direkter Zusammenhang zwischen der Menge an gesättigten Fetten und Cholesterin in der Nahrung einerseits und der Häufigkeit von Herzkranzgefäß-Erkrankungen andererseits besteht, wurde von einem Forscher namens Ancel Keys gegen Ende der 1950er Jahre präsentiert. Unzählige nachfolgende Studien haben seine Daten und Folgerungen in Frage gestellt. Dennoch wurde den Veröffentlichungen von Key viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt als allen anderen Meinungen.

Die Pflanzenöl-Industrie und die Nahrungsmittel-Industrie waren die Haupt-Nutznieser an allen Untersuchungen, die etwas Negatives an den mit ihnen konkurrierenden traditionellen Nahrungsmitteln finden konnten. Sie begannen daher, weitere Studien zu lancieren und zu finanzieren, welche dazu dienten, die Lipid-Hypothese zu untermauern.
Der bekannteste Verfechter der Fettarm-Diät war Nathan Pritikin. Eigentlich propagierte Pritikin die Vermeidung von Zucker, von Weißmehlen und jeglicher vorgefertigter Nahrung und empfahl frische und rohe Nahrungsmittel, Vollkornerzeugnisse und ein anstrengendes körperliches Ertüchtigungs-Programm. Aber es war der Niedrigfett-Aspekt seiner Vorschläge, der in den Medien die größte Aufmerksamkeit erhielt, weil seine Jünger dabei eine Gewichtsabnahme und eine Senkung des Cholesterinwertes und des Blutdrucks feststellten.

Dieser Erfolg der Pritikin-Diät basierte wahrscheinlich auf einer Serie von Faktoren, die nichts mit der Reduzierung des Fettes in der Nahrung zu tun hatten. So löst eine Gewichtsabnahme beispielsweise eine Senkung des Cholesterinwertes aus. Pritikin stellte bald fest, dass die fettfreie Diät eine Menge Probleme mit sich brachte, wobei eines der größten war, dass die Menschen sie einfach nicht durchhalten konnten. Diejenigen, die einen genügend starken Willen aufbrachten, um unbegrenzt lang fettfrei zu leben, entwickelten eine ganze Bandbreite gesundheitlicher Probleme wie Konzentrationsmangel, Mangel an Energie, Depressionen, Gewichtszunahme und Mineralstoffmangel.

Pritikin konnte sich selbst vielleicht vor Herzkrankheiten retten, aber seine Diät schützte ihn nicht vor Krebs. Er beging in seinen besten Jahren Selbstmord, als es ihm klar wurde, dass seine spartanische Lebensweise gegen seine Leukämie wirkungslos war. Wir sollten nicht vor der Alternative stehen, entweder an Herzkrankheiten oder Krebs zu sterben oder mit einer Diät zu leben, die uns depressiv macht.

Als die Probleme der fettfreien Lebensweise sichtbar wurden, führte Pritikin wieder eine kleine Menge pflanzlicher Fette in seine Diät ein, etwa entsprechend 10 % der gesamten Kalorienzufuhr. Heute empfehlen die Diät-Päpste die Begrenzung der Fett-Einnahme auf etwa 25 - 30 % der Gesamt-Kalorienmenge, was etwa 79 Gramm oder 5 Esslöffeln in einer Diät von 2400 Kilokalorien entspricht. Sie behaupten, die genaue Einhaltung der Fettmenge und die Vermeidung tierischer Fette sei der Schlüssel zur perfekten Gesundheit.
Der "Beweis" für die Richtigkeit der Lipid-Hypothese

Diese "Experten" versichern uns, dass die Lipid-Hypothese durch unwiderlegbare wissenschaftliche Beweise gesichert sei. Die meisten Menschen werden überrascht sein zu erfahren, dass es in Wirklichkeit kaum einen stichhaltigen Hinweis darauf gibt, dass eine an Cholesterin und gesättigtem Fett arme Diät tatsächlich gegen den Tod durch Herzkrankheiten schützt oder in irgend einer Weise das Leben verlängert.

Bedenken Sie folgendes: Vor 1920 waren Herzkrankheiten in den USA selten, und zwar dermaßen selten, dass ein junger Internist namens Paul Dudley White bei der Präsentation eines deutschen Elektrokardiographen vor seinen Kollegen an der Harvard Universität von diesen den Ratschlag erhielt, sich um einen ergiebigeren Zweig der Medizin zu kümmern. Diese neue Maschine wäre dazu geeignet gewesen, die Anwesenheit arterienblockierender Partikel zu detektieren, wodurch man frühzeitig eine Herzkranz-Erkrankung diagnostizieren konnte. Aber in jenen Tagen waren verstopfte Arterien eine medizinische Seltenheit, und Dr. White musste lange nach Patienten suchen, die von seiner neuen Technik hätten profitieren können.

In den darauf folgenden Jahrzehnten stieg die Häufigkeit der Herzkranzgefäß-Erkrankungen allerdings derart rasant an, dass sie Mitte der 1950er Jahre bereits zur häufigsten Todesursache in den USA avanciert waren. Heute sind Herzkrankheiten für mindestens 40 % aller Todesfälle in den USA verantwortlich.

Wenn Herzkrankheiten - wie man uns ständig erzählt - auf dem Konsum von gesättigten Fetten beruhen würden, dann müsste man für dieselbe Zeitspanne in den USA eine entsprechende Erhöhung des Konsums gesättigter Fette feststellen können. Tatsächlich fand aber das Gegenteil statt: In den Jahrzehnten von 1910 bis 1970 sank der Anteil der gesättigten Fette in der Nahrung der Amerikaner von 83 % auf 62 % und der Butterkonsum von ungefähr neun Kilogramm auf etwa vier Kilogramm pro Kopf und Jahr.
In den vergangenen 80 Jahren stieg die Einnahme von Cholesterin aus der Nahrung nur um etwa 1 % an. Im gleichen Zeitraum stieg dagegen der Verzehr von pflanzlichen Fetten in Form von Margarine, Backfetten und industriell präparierten Ölen um 400 % und der Konsum an Zucker und vorgefertigten Nahrungsmitteln um 60 %.

Die Framingham Herz-Studie wird oft als Beweis für die Richtigkeit der Lipid-Hypothese angeführt. Diese Studie begann 1948 und betraf 6000 Menschen in der Stadt Framingham in Massachusetts. Dabei wurden zwei Gruppen über einen Zeitraum von 5 Jahren miteinander verglichen: Eine Gruppe, die wenig Cholesterin und wenig gesättigte Fette konsumierte, und die andere mit hohem Konsum an Cholesterin und an gesättigten Fetten. Vierzig Jahre nach dieser Studie musste der Studien-Leiter gestehen:

"Je mehr die Menschen in Framingham an Cholesterin, an gesättigten Fetten und an Kalorien aßen, desto niedriger wurde ihr Blutserum-Cholesterinspiegel. Wir stellten fest, dass die Menschen, die am meisten Cholesterin, am meisten gesättigte Fette und die meisten Kalorien aßen, am wenigsten wogen und am aktivsten waren."
Die Studie zeigte tatsächlich, dass diejenigen mit höherem Gewicht und abnormal hohem Blutserum-Cholesterinspiegel ein leicht erhöhtes Risiko an Herzerkrankungen hatten, aber Gewichtzunahme und Cholesterinspiegel-Erhöhung standen in umgekehrter Korrelation zur Fetteinnahme und Cholesterin-Einnahme aus der Nahrung.

Studien, welche die Lipid-Hypothese herausfordern
Obwohl es stimmt, dass es Forschern gelungen ist, mit extremen Dosierungen von oxidierten oder ranzigen Cholesterinen bei einigen Versuchstieren Herzerkrankungen hervorzurufen (zehnmal so viel wie in normaler menschlicher Nahrung enthalten ist), gibt es mehrere Untersuchungen an Menschengruppen, die der Verbindung von Cholesterin zu Herzkrankheiten diametral widersprechen.

So fand eine Untersuchung von 1700 an Arterien-Verhärtungen leidenden Patienten durch den berühmten Herzchirurgen Michael DeBakey keine Verbindung zwischen Blutcholesterinwert und Arterienverkalkung. Eine andere Untersuchung von Erwachsenen in South Carolina fand keine Korrelation von Herzerkrankungen mit "schlechten" Essgewohnheiten (Rindfleisch, tierische Fette, Gebratenes, Butter, Eier, Schinken, Vollmilch, Würstchen und Käse). Eine weitere Untersuchung des Medical Research Council (etwa: Medizinischer Forschungsrat) zeigte, dass Männer, die Butter aßen, nur ein halb so großes Herzinfarkt-Risiko hatten wie solche, die Margarine aßen.

Muttermilch enthält mehr Cholesterin als fast alle anderen Nahrungsmittel. Sie enthält außerdem über 50 % ihrer Kalorien als Fett, wovon ein Großteil gesättigtes Fett ist. Sowohl bei Babys als auch bei heranwachsenden Kindern sind Cholesterin und gesättigte Fette unersetzlich für das Wachstum, vor allem für den Aufbau des Gehirns. Dennoch empfiehlt die American Heart Association jetzt eine Niedrigfett- und Niedrigcholesterin-Diät für Kinder! Kommerzielle Babynahrungen sind arm an Fetten, und Soya-Nahrungen enthalten überhaupt kein Cholesterin. Neueste Studien lassen Verbindungen von Niedrigfett-Diäten zur Unfähigkeit der kindlichen Entfaltung erkennen: Fettarm ernährte Kinder entwickeln sich körperlich und geistig nicht.

Viele Untersuchungen an natürlich lebenden Volksgruppen lieferten Informationen, welche die Diät-Diktokraten schwer in Verlegenheit bringen. So zeigte zum Beispiel eine vergleichende Studie zwischen im Jemen lebenden Juden, deren Nahrung ausschließlich tierische Fette enthielt, und in Israel lebenden jemenitischen Juden, die ihren Fettbedarf aus Margarine und pflanzlichen Ölen beziehen, dass erstere kaum Herzkrankheiten und Diabetes hatten, aber letztere viel unter solchen Krankheiten leiden. Dieselbe Studie stellte auch fest, dass die im Jemen Lebenden keinen Zucker in der Nahrung hatten, aber die in Israel Lebenden 25 - 30 % ihrer Kohlehydrate mit Zucker decken.

Ein Vergleich von Volksgruppen im Norden und im Süden Indiens ergab ein ähnliches Muster. Im Norden Indiens essen die Menschen 17-mal mehr tierisches Fett als im Süden, aber sie haben 7-mal weniger Herzkranz-Erkrankungen. Die Massai und verwandte Stämme in Afrika leben überwiegend von Milch, Blut und Rindfleisch. Sie kennen keine Herzkranz-Krankheiten, und ihre Cholesterinwerte sind ausgezeichnet. Eskimos essen jede Menge an Fischfetten und Fett von Meeressäugern. Solange sie sich auf ihre urtümliche Art ernähren, sind sie praktisch frei von Krankheiten und körperlich außergewöhnlich stark belastbar.

Eine Untersuchung der langlebigen Georgier ergab, dass diejenigen am längsten leben, die am meisten Fett essen. Keine dieser Studien wird jemals von jenen genannt, die eine fettarme Diät propagieren.

Die relativ gute Gesundheit der Japaner, deren Lebenserwartung höher ist als die in allen anderen Industrienationen, wird allgemein deren fettarmer Ernährung zugeschrieben. Obwohl die Japaner wenig Molkereifette essen, ist die fettarme Ernährung der Japaner als solche ein Märchen. Was die Japaner nicht viel konsumieren, ist pflanzliches Öl, Weißmehl und industriell hergestellte Nahrungsmittel, obwohl sie weißen Reis essen. Die Lebenserwartung der Japaner ist seit dem Ende des 2. Weltkriegs gestiegen, zusammen mit einem Anstieg von tierischem Fett und Protein in der Nahrung. Diejenigen, die auf japanische Statistiken verweisen als Beleg für die Wirkung der Niedrigfett-Diät, vergessen außerdem, dass die Schweizer eine fast gleich große Lebenserwartung haben, obwohl sie eine der fettesten Ernährungsweisen in der Welt praktizieren. Den dritten Platz in der Langlebigkeit teilen sich die Österreicher und die Griechen, beide mit hohem Gehalt an tierischen Fetten in der Nahrung.

Lassen Sie uns zum Schluss an die Franzosen denken. Jeder Mensch, der sich quer durch Frankreich bewegt und überall gegessen hat, kann feststellen, dass die französische Küche mit gesättigten Fetten in Form von Butter, Eiern, Käse, Sahne, Leber, Fleisch und Patées überladen ist. Trotzdem leiden in Frankreich weniger Menschen an Herzkreislauf-Erkrankungen als in vielen anderen westlichen Ländern.

Ein ganzer Chor von Establishment-hörigen Stimmen, darunter die American Cancer Society (Amerikanische Krebs-Gesellschaft), das National Cancer Institute (Nationales Krebs-Institut) und das Senate Committee on Nutrition and Human Needs (Senatsausschuss für Ernährung und menschliche Bedürfnisse) behauptet, gesättigte Fette seien nicht nur an Herzerkrankungen, sondern auch an mehreren Arten von Krebs schuld. Als allerdings Forscher von der University of Maryland die Daten unter die Lupe nahmen, auf welche jene sich dabei beriefen, stellten sie fest, dass der Konsum von pflanzlichen Ölen mit diesen Krankheiten korreliert und nicht der von tierischen Fetten.

Zum Verständnis der Chemie der Fette
Es liegt auf der Hand, dass etwas nicht stimmt an den Theorien, die uns in der populären Presse ständig präsentiert werden und die dazu dienen, den Verbrauch an industriell zusammengemixten Fertig-Rezepturen für die Niedrigfett- und cholesterinfreie Lebensweise in die Höhe zu treiben. Die Vorstellung, dass gesättigte Fette Herzkreislauf-Erkrankungen und Krebs hervorrufen, ist nicht nur oberflächlich, sondern glattweg falsch. Es ist jedoch richtig, dass einige Fette für unsere Gesundheit negativ sind. Um herauszufinden, welche dies sind, ist es unerlässlich, etwas über die Chemie der Fette zu wissen.

Die Gefahren der mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Die Öffentlichkeit wurde mit einer Menge an Fehlinformationen über die relativen Vorteile der gesättigten Fette gegenüber den mehrfach ungesättigten Ölen überschüttet. Politisch ausgerichtete ("korrekte") Gurus erzählen uns laufend, dass die mehrfach ungesättigten Öle gut für die Gesundheit und die gesättigten Fette die Auslöser von Herzerkrankungen und Krebs seien. Als Resultat dieser Kampagne hat sich die Ernährungsweise in der westlichen Welt grundlegend geändert.

Um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert waren die meisten Fette der Nahrung gesättigte oder einfach ungesättigte Fettsäuren, vorwiegend aus Butter, Schmalz, Talg, Kokosöl und kleineren Mengen Olivenöl. Heute wird der Fettbedarf zum größten Teil gedeckt durch mehrfach ungesättigte Öle pflanzlicher Herkunft, vorwiegend aus Soja sowie Mais, Canola, Färberdisteln und Sonnenblumen.

Die moderne Ernährung deckt bis zu 30 % des Kalorienbedarfs aus mehrfach ungesättigten Ölen. Das ist entschieden zu viel, wie wissenschaftliche Untersuchen belegen. Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass unser Konsum an mehrfach ungesättigten Ölen 4 % des Kalorienbedarfs nicht überschreiten sollte, davon 2 % als Omega-3-Linolensäure und 2 % als Omega-6-Linolsäure.

Dieses Niveau der Einnahme essentieller Fettsäuren finden wir in Populationen in subtropischen und tropischen Klimazonen, die ihren Bedarf durch kleine Mengen an Gemüse, Körnern, Nüssen, Blattpflanzen, Fisch, Olivenöl und tierischen Fetten decken, aber nicht durch kommerziell erzeugte Pflanzenöle. Ein übermäßiger Konsum an mehrfach ungesättigten Fettsäuren führt nachweislich zu einer Anfälligkeit gegenüber Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs, Schwächung des Immunsystems, Lebererkrankungen, Erkrankungen der Geschlechtsorgane, der Lungen und der Verdauungsorgane, zu gestörter Lernfähigkeit, zu Wachstumsstörungen und zur Gewichtszunahme.

Ein Grund dafür, dass die mehrfach ungesättigten Fette so viele gesundheitliche Probleme aufwerfen, ist der, dass sie so schnell oxidieren und ranzig werden, wenn sie Wärme, Sauerstoff und Feuchtigkeit ausgesetzt sind, wie es beim Kochen und Verarbeiten geschieht. Ranzige Fette charakterisieren sich durch freie Radikale, das sind einzelne Atome oder Atomgruppen mit freien Elektronen in ihrer äußeren Umlaufbahn. Solche Atome oder Moleküle sind chemisch extrem reaktionsfreudig. Man bezeichnet sie als "Marodeure" im Körper, weil sie Zellmembranen und rote Blutkörperchen angreifen und Schäden an den DNS/RNS-Strängen anrichten und damit Mutationen im Gewebe, in den Blutgefäßen und in der Haut hervorrufen.

Die Schäden der freien Radikale führen in der Haut zu Falten und frühem Altern, schaffen in den Organen Voraussetzungen für die Tumorbildung und in Blutgefäßen Voraussetzungen für Verkrustungen. Wen wundert es da, dass der hohe Konsum an mehrfach ungesättigten Fetten in vielen Untersuchungen in starker Korrelation zu Herzkrankheiten und Krebs steht? Es gibt neue Belege für die Wirkung freier Radikaler als Verursacher von vorzeitigem Altern, von Autoimmun-Krankheiten wie Parkinsonsche Krankheit, Arthritis, Lou-Gerigs-Krankheit, Alzheimer-Krankheit und grauem Star.
Zu viel Omega-6

Die positiven Wirkungen der gesättigten Fette
Die viel bescholtenen gesättigten Fettsäuren, denen die Amerikaner (und auch die Deutschen - Anm. des Übersetzers) aus dem Weg zu gehen versuchen, sind keinesfalls die Auslöser der modernen Krankheiten. Sie spielen dagegen bei den chemischen Abläufen im menschlichen Körper viele wichtige Rollen:
Gesättigte Fettsäuren bilden mindestens 50% aller Zellmembranen des Körpers. Sie verleihen den Zellen ihre erforderliche Steifigkeit und Festigkeit.
Sie spielen eine lebenswichtige Rolle in der Gesundheit unserer Knochen. Damit Calcium wirksam in die Bildung des Knochenskeletts integriert werden kann, müssen mindestens 50 % der Nahrungsfette gesättigte Fette sein.
Sie senken LP(a), eine Substanz im Blut, welche die Neigung zu Herzkrankheiten anzeigt. Sie schützen die Leber gegen die Wirkung von Alkohol und anderen toxischen Substanzen wie Tylenol.

Sie unterstützen das Immunsystem.
Sie werden benötigt für die richtige Verwendung von essentiellen Fettsäuren im Körper. Verlängerte Omega-3-Fettsäuren werden besser im Gewebe behalten, wenn ausreichend gesättigte Fettsäuren vorhanden sind.
Gesättigte 18-Kohlenstoff-Stearinsäure und 16-Kohlenstoff-Palmitinsäure sind die bevorzugten Nährstoffe für das Herz. Daher ist das Fett um den Herzmuskel hoch gesättigt. Das Herz greift in Stress-Situationen auf diese Reserven zurück.

Kurze und mittellange Ketten von gesättigten Fettsäuren haben wichtige antimikrobielle Eigenschaften. Sie schützen uns vor pathogenen Mikroorganismen im Verdauungstrakt.
Ehrlich ausgewertete Studiendaten ergeben keine Bestätigung der Behauptung, gesättigte Fette führten zu Arterienverstopfung und Herzkrankheiten. In Wirklichkeit ergeben Untersuchungen vom Fett in Arterien-Pfropfen, dass in diesen nur 26 % des Fetts gesättigte Fettsäuren sind. Der Rest ist ungesättigt, davon mehr als die Hälfte mehrfach ungesättigt.

Was ist mit dem Cholesterin?
Was ist mit dem Cholesterinspiegel? Auch in dieser Angelegenheit wurde die Öffentlichkeit schlichtweg falsch informiert. Unsere Blutgefäße können auf verschiedene Weise geschädigt werden - beispielsweise durch die Aktion von freien Radikalen oder auch weil sie strukturell schwach sind - und wenn so etwas geschieht, dann setzt der Körper das Reparaturmittel ein, über welches er verfügt, um den Schaden zu beheben.

Dieses Reparaturmittel heißt Cholesterin. Cholesterin ist ein hochmolekularer, schwerer Alkohol, der im Körper in der Leber und in den meisten Körperzellen produziert wird. Wie die gesättigten Fette, so spielt auch das Cholesterin, welches im Körper produziert oder mit der Nahrung aufgenommen wird, eine Serie lebenswichtiger Rollen:
Gemeinsam mit den gesättigten Fetten verleiht Cholesterin den Membranen der Körperzellen die erforderliche Steifheit und Festigkeit. Wenn die Nahrung eine Übermenge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthält, dann ersetzen diese die gesättigten Fettsäuren in der Zellmembran, wodurch die Zellwände weich, "lappig", werden.

Wenn dies geschieht, bringt der Körper Cholesterin aus dem Blut in das Gewebe, um diesem strukturelle Festigkeit zu verleihen. Das ist der Grund dafür, dass der Serum-Cholesterinspiegel vorübergehend absinken kann, wenn wir in der Nahrung gesättigte Fette durch mehrfach ungesättigte Öle ersetzen.
Cholesterin ist ein Vorläufer der lebenswichtigen Corticosteroide, Hormone, die zum Schutz gegen Stressauswirkungen dienen und vor Herzkrankheiten und Krebs schützen. Sie sind ebenso Vorläufer von Sexualhormonen wie Androgen, Testosteron, Östrogen und Progesteron.

Cholesterin ist ein Vorläufer von Vitamin D, einem fettlöslichen Vitamin, welches von grundlegender Bedeutung für den gesunden Knochenwuchs, das Nervensystem, ein gutes Wachstum, den Mineralstoff-Stoffwechsel, die Muskelbildung, die Insulinbildung, die Reproduktion und die Funktion des Immunsystems ist.
Die Gallensalze stammen vom Cholesterin. Sie sind unersetzlich in der Verdauung und für die Aufnahme von Fetten aus der Nahrung.
Neue Forschungen zeigen, dass Cholesterin als Antioxidanz wirkt. Das ist eine plausible Erklärung dafür, dass der Cholesterinspiegel mit dem Alter steigt. Als Antioxidanz schützt Cholesterin vor den Schäden freier Radikaler und wirkt damit Kreislauferkrankungen und Krebs entgegen.

Cholesterin ist erforderlich für die einwandfreie Funktion der Serotonin-Rezeptoren im Gehirn. Serotonin ist die natürliche "Wohlgefühl-Chemikalie" des Körpers. Niedrige Cholesterin-Spiegel werden mit schlechter Laune und aggressivem Verhalten, Depressionen und Neigung zu Selbstmord in Verbindung gebracht.
Muttermilch enthält außerordentlich viel Cholesterin sowie ein spezielles Enzym, welches dem Baby ermöglicht, dieses Nahrungsmittel aufzunehmen. Babys und Kinder benötigen eine cholesterinreiche Nahrung über die gesamte Wachstums-Periode, um eine angemessene Entwicklung des Gehirns und Nervensystems sicherzustellen.
Ernährungs-Cholesterine spielen eine wichtige Rolle in der Gesunderhaltung der Magen- und Darmwände. Das ist der Grund dafür, dass cholesterinarme vegetarische Kost zum Syndrom der durchlässigen Darmwände und anderen Verdauungsproblemen führen kann.

Cholesterin ist also keinesfalls die Ursache für Herzkrankheiten, sondern ein mächtiger Antioxidanz gegen freie Radikale im Blut und ein Reparaturmaterial zur Behebung von Schäden in den Arterien (obwohl die Arterien-Pfropfen als solche sehr wenig Cholesterin enthalten).

Allerdings kann Cholesterin - wie die Fette - durch Erhitzen und den Zutritt von Sauerstoff geschädigt werden. Dieses beschädigte oder oxidierte Cholesterin scheint sowohl Schäden in den Arterien Vorschub zu leisten, als auch die Bildung pathogener Anbackungen in den Gefäßwänden zu begünstigen. Geschädigtes Cholesterin findet sich in Eipulver, Milchpulver (der Magermilch zur Substanzerhöhung zugesetzt) und in Fleisch und Fett, welches hoch erhitzt wurde beim Braten oder Grillen oder ähnlichen Hochtemperatur-Prozessen.

Hohe Cholesterinspiegel sind oft ein Indiz dafür, dass der Körper Cholesterin braucht als Schutz gegen hohe Mengen an veränderten, freie Radikale enthaltenden Fetten. So wie an einem Ort mit einer hohen Kriminalitätsrate ein erhöhter Bedarf an Polizei besteht, so wird Cholesterin in erhöhter Menge in einem unterernährten oder falsch ernährten Körper benötigt, um diesen vor drohenden Kreislaufkrankheiten und Krebs zu schützen.

Eine Schilddrüsen-Unterfunktion wird sich oft in einem erhöhten Cholesterinspiegel ausdrücken. Wenn die Funktion der Schilddrüse niedrig ist - gemeinhin wegen hohem Zuckerkonsum und einem Mangel an verwertbarem Jod, fettlöslichen Vitaminen und anderen Nährstoffen - schüttet der Körper als anpassende und schützende Maßnahme Cholesterin ins Blut und liefert damit eine ausreichende Menge an Stoffen zur Heilung von Gewebe und zur Produktion schützender Steroide.

Ursache und Behandlung von Herzkrankheiten
Als Ursache von Herzkreislauf-Krankheiten kommt nicht der Konsum an tierischem Fett und Cholesterin in Betracht, sondern eine Serie von Faktoren, die sich aus der sogenannten "modernen" Ernährung ergeben, einschließlich eines zu hohen Konsums an pflanzlichen Ölen und hydrogenierten Fetten, eines überhöhten Konsums an Kohlehydraten in Form von Zucker und Auszugsmehlen, eines Mineralstoffmangels (speziell an Magnesium und Jod), eines Vitaminmangels (speziell an Vitamin C, das für die Instandhaltung der Gefäßwände erforderlich ist), und eines Mangels an Antioxidanzien wie Selen und Vitamin E als Schutz vor freien Radikalen, sowie schließlich dem Verschwinden von gesättigten Fetten aus der Nahrung (in Form tierischer Fette und tropischer Öle).

Der wahnwitzige Prozess der Ölgewinnung!
Es ist wichtig zu wissen, dass von allen menschlichen Nahrungsmitteln die mehrfach ungesättigten Öle diejenigen sind, die durch eine industrielle Verarbeitung am leichtesten gefährlich werden können, allen voran die chemisch sehr unstabile Omega-3-Linolensäure. Bedenken Sie, dass die in der Natur vorkommenden Fettsäuren folgende industrielle Prozesse durchlaufen, bevor sie auf den Tisch des Verbrauchers kommen:

Die Extraktion: Die in Früchten, Körnern und Nüssen enthaltenen natürlichen Öle müssen zunächst extrahiert werden. In alten Zeiten geschah dies durch langsames Quetschen in schweren Steinpressen. Aber moderne, große Ölmühlen machen dies durch ein Zermalmen und Erhitzen der ölhaltigen Pflanzenteile auf etwa 110 Grad C. Daraufhin wird das Öl mit einem Druck von bis zu 1 Tonne pro Quadratzentimeter ausgequetscht, was zu einer weiteren Erhitzung des Materials führt. Während dieses Vorgangs wird das Öl der zerstörenden Wirkung von Licht und Sauerstoff ausgesetzt. Um dem zerquetschten Rest auch die letzten (ungefähr) 10 % des verbliebenen Ölgehalts auszupressen, wird diese Pulpe mit verschiedenen Lösungsmitteln versetzt. In der Regel sind dies Hexane. Das Lösungsmittel wird dann durch Kochen ausgedampft, wobei aber bis zu 100 ppm (parts per million) im Öl davon verbleiben können. Solche Lösungsmittel, die an sich schon giftig sind, halten Reste von giftigen Pestiziden im Öl zurück, die vor der Extraktion bereits in den Samen oder Früchten enthalten waren.

Durch die hohen Verarbeitungs-Temperaturen brechen die schwachen Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen in den ungesättigten Fettsäuren auseinander, so speziell bei der dreifach ungesättigten Linolensäure, wodurch gefährliche freie Radikale entstehen. Außerdem werden Antioxidanzien wie das fettlösliche Vitamin E, welche den Körper vor dem Wüten freier Radikaler schützen könnte, durch die hohen Temperaturen und Drücke neutralisiert oder zerstört. Um dieses Vitamin E und andere, durch den Verarbeitungsprozess zerstörte natürliche Konservierungsmittel zu ersetzen, wird dem Öl häufig BHT und BHA zugesetzt, zwei künstliche Substanzen, die ihrerseits in Verdacht stehen, Hirnschäden und Krebs hervorzurufen.

Es gibt eine sichere moderne Methode der Extraktion, bei welcher die Körner "angebohrt" und ihr Ölgehalt mit seiner wertvollen Fracht an Antioxidanzien bei niedriger Temperatur und minimaler Exposition an Licht und Sauerstoff ausgepresst wird. Dieses Expeller-gepresste, unraffinierte Öl ist gekühlt und in dunkle Flaschen abgefüllt lange Zeit haltbar.
"Extra virgin" Olivenöl wird hergestellt durch Quetschen der Oliven zwischen Steinen und Stahlrollen. Der Prozess läuft sanft ab und hält die Fettsäuren und die vielfältigen konservierenden Bestandteile des Olivenöls intakt. Wenn kaltgepresstes Olivenöl in dunklen Behältern aufbewahrt wird, ist es mitsamt seinen wertvollen Antioxidanzien über Jahre hinweg haltbar.

Was geschieht bei der Margarineherstellung?

Da wundert einen nichts mehr!!!
Die Hydrogenierung oder Härtung: Das ist der Prozess, der aus den bei Raumtemperatur flüssigen mehrfach ungesättigten Ölen ein bei Raumtemperatur festes Fett macht, also Margarine und Backfette. Die Hersteller verwenden dazu die billigsten Öle aus Soja, Mais, Sonnenblumen, Baumwollsamen, Canola, die bereits durch die Extraktion ranzig geworden sind. Diese Öle mischen sie mit winzigen Metallpartikeln, in der Regel Nickel-Oxiden.
Dieses Öl mit seinem Nickel-Katalysator wird nun in einem Hochdruck- und Hochtemperatur-Reaktor einer Wasserstoff-Atmosphäre ausgesetzt. Als nächstes werden seifenähnliche Emulgatoren und Stärke in die Mixtur gepresst, um die Konsistenz zu erhöhen. Bei der anschließenden Dampfreinigung wird das Öl ein weiteres Mal einer hohen Temperatur ausgesetzt. Diese Reinigung entzieht dem Öl auch den schlechten Geruch. Die so entstandene Margarine hat eine unansehnliche graue Farbe, weshalb sie gebleicht wird. Nun müssen noch Farbbeizen und starke Geschmacksstoffe hinzugefügt werden, damit sie der Butter ähnelt. Zum Schluss wird sie in Blöcke gepresst oder in Behälter gedrückt, um dann als "gesundes" Nahrungsmittel verkauft zu werden.

Teilhydrogenierte Margarine und Backfette sind für die Gesundheit noch schlechter als die hochraffinierten Pflanzenöle, aus denen sie hergestellt werden, da beim Hydrogenierungs-Prozess chemische Veränderungen stattfinden. Der Nickel-Katalysator bewirkt unter dem Einfluss der hohen Temperaturen (250 bis 350 Grad C) Änderungen der Position der Wasserstoff-Atome an den Fettsäure-Ketten.

Vor der Hydrogenierung treten die Wasserstoffatome paarweise an der Fettsäurekette auf, wodurch die Kette sich leicht biegt und eine Konzentration von Elektronen an der Doppelbindungs-Stelle bewirkt. Das nennt man die Cis-Form, die in der Natur am meisten vorkommende Konfiguration. Bei der Hydrogenierung wird eines der Wasserstoffatome auf die andere Seite der Kette verlagert, wodurch sich das Molekül streckt. Dies nennt man die Trans-Form, eine in der Natur nur sehr selten vorkommende Konfiguration.
Die meisten dieser von Menschenhand gefertigten Transfette (Trans-Form der Moleküle) sind für den Körper Gifte, aber leider erkennt sie unser Verdauungssystem nicht als solche. Anstatt sie auszumerzen, schleust sie das Verwertungssystem weiter bis in die Zellen, so als ob sie natürliche Cis-Fettsäuren wären. Sie gelangen damit bis ins Innere der Zellen, wo sie aber wegen der fehlplatzierten Wasserstoffatome nicht verarbeitet werden können, weil die Zell-Mechanismen auf diese unnatürliche Atom-Anordnung nicht vorbereitet sind. Die dermaßen blockierten Zellen können keine weiteren Aufgaben mehr erfüllen. Sie müssen vom Immunsystem abgebaut und entsorgt werden.

In den 1940-er Jahren fanden Forscher eine starke Korrelation zwischen Krebs und dem Konsum von Fett. Die Fette waren dabei hydrogenierte Öle, aber das Resultat wurde so präsentiert, als ob der Auslöser gesättigte Fette gewesen wären. Effektiv wurden bis vor kurzem in den USA gesättigte Fette mit Transfetten in einen Topf geworfen, wenn es um die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährungs-Gewohnheiten und Krankheiten ging. Damit wurden die gesättigten Fette in den Strudel der negativen Eigenschaften der denaturierten ungesättigten Pflanzenöle (Transfette) hineingezogen.

Durch Hydrogenierung veränderte (gehärtete) Pflanzenöle blockieren in den Körperzellen die Aufnahme essentieller Fettsäuren und sind daher die Ursache vieler Gesundheitsprobleme einschließlich sexueller Disfunktion, erhöhtem Blutcholesterin und Lähmung des Immunsystems. Die Einnahme von Transfetten steht im Zusammenhang mit unzähligen weiteren ernsthaften Krankheiten, nicht nur Krebs, sondern auch Arteriosklerose, Diabetes, Fettleibigkeit, Fehlfunktionen des Immunsystems, Untergewicht Neugeborener, Geburtsfehler, Sehschwäche, Sterilität, verminderte Stillfähigkeit, Probleme mit Muskeln und Sehnen.

Dennoch werden hydrogenierte (gehärtete) Fette oder Öle weiterhin als gesundes Nahrungsmittel propagiert. Die Popularität der teilhydrogenierten (gehärteten) Margarine gegenüber der Butter ist ein Triumph der Werbung über den gesunden Menschenverstand. Die beste Verteidigung gegen diesen Alptraum besteht darin, diesen Produkten wie einer Seuche aus dem Weg zu gehen.

Die Homogenisierung: Dies ist der Prozess, in welchem die Fettpartikel der Sahne unter hohem Druck durch feine Poren gepresst werden. Die dabei entstehenden Fettpartikel sind so winzig, dass sie in der Milch schweben, anstatt sich an deren Oberfläche abzusetzen. Dadurch wird das Fett und das Cholesterin leichter ranzig und oxidiert leichter, und einige Studien deuten darauf hin, dass die homogenisierten Fette zu Herzkrankheiten beitragen [Anm.: siehe Artikel: „Große Gefahr durch homogenisierte Milch!"].
Der permanente Angriff der Medien gegen die gesättigten Fette ist extrem verdächtig. Die Behauptung, dass Butter den Cholesterinspiegel erhöht, hat sich in Studien nicht erhärten lassen, obwohl einige Studien eine leichte, vorübergehende Erhöhung durch Butter erkennen ließen, während andere Studien eine Cholesterinsenkung durch Stearinsäure, den Hauptbestandteil von Rinderfett, feststellten.

Margarine bewirkt dagegen einen chronisch hohen Cholesterinspiegel (!) und wird außerdem deutlich mit Herzkrankheiten und Krebs in Zusammenhang gebracht. Auch die neuen "weichen" Margarine-Entwicklungen ändern daran nichts, denn auch sie werden aus ranzigen, oxidierten Pflanzenölen hergestellt und enthalten außerdem noch mehr künstliche Additive.

(Kein Wunder, dass manche sie "Plastik-Margarine" nennen. [Anm. des Übersetzers] )
Die Ernährungs-Diktokraten haben es geschafft, uns einzureden, dass Butter gefährlich sei, obwohl Butter tatsächlich einen wertvollen Bestandteil einer natürlichen Ernährung darstellt. Sie enthält folgende Bestandteile:

Fettlösliche Vitamine: Das sind unter anderem natürliches Vitamin A oder Retinol, Vitamin D, Vitamin K und Vitamin E sowie deren natürlich vorkommende Cofaktoren, die zur bestmöglichen Verwertung im Körper dienen. Vitamin A wird tatsächlich leichter aus der Butter vom Körper aufgenommen und verwertet als aus anderen Quellen. Glücklicherweise sind diese Vitamine relativ stabil und überleben den Pasteurisierungs-Prozess.

Als Dr. Weston Price rund um die Welt abgeschieden lebende Volksgruppen untersuchte, entdeckte er, dass Butter häufig einen Grundpfeiler in deren Nahrungsplan darstellte. (Er fand keine Volksgruppe, die mehrfach ungesättigte Öle gegessen hätte). Die Gruppen, deren Lebensweise er studierte, schätzten besonders die tiefgelbe Butter aus der Milch frei grasender Kühe, die sich von schnell wachsenden Gräsern ernährten. Die natürliche Intuition dieser Menschen ließ sie wissen, dass die positiven Eigenschaften dieser Butter speziell für werdende Mütter und Kleinkinder unverzichtbar waren.

Als Dr. Price diese Butter untersuchte, fand er darin eine außergewöhnlich hohe Dosierung an fettlöslichen Vitaminen, insbesondere Vitamins A. Er nannte diese Vitamine "Katalysatoren" oder "Aktivatoren", ohne die der Körper seiner Überzeugung nach nicht in der Lage ist, Mineralstoffe aufzunehmen, egal wie viele wir ihm mit der Nahrung zuführen. Er war sogar der Meinung, dass fettlösliche Vitamine für die Aufnahme von wasserlöslichen Vitaminen mit erforderlich seien.

Die Vitamine A und D sind unverzichtbar für das Wachstum, für die Gesundheit der Knochen, für die Funktion des Gehirns und des Nervensystems sowie für die Funktion der Geschlechtsorgane. Viele Studien haben die Bedeutung des Butterfetts für die Reproduktion gezeigt. Seine völlige Abwesenheit bedeutet eine "ernährungsbedingte Kastration", die Unfähigkeit zur Ausbildung männlicher und weiblicher Geschlechts-Eigenschaften. In dem Maße, in dem sich der Butterkonsum in den USA verringerte, stiegen die Raten an Sterilität und sexuellen Problemen. Wenn man bei Kälbern das Butterfett durch Ersatzfette ersetzt, wachsen sie nicht mehr und können die Reproduktion nicht mehr aufrecht erhalten.

Dr. Price wurde gewahr, dass fettlöslichen Vitamine wesentlich an der hervorragenden Knochensubstanz, dem gesunden Gaumen, den fehlerlosen und schön in Reihen stehenden Zähnen und den hübschen, wohl proportionierten Gesichtern Anteil hatten, die so charakteristisch für diese weitab der modernen Zivilisation lebenden Menschen waren.

Die einzige sichere Quelle von fettlöslichen Vitaminen in der amerikanischen Nahrung ist Butterfett, das heißt, Butter wird wenigstens mit relativer Sicherheit überall gegessen. Butter als Zugabe zu Gemüse oder aufs Brot gestrichen sowie die Sahnezugabe zu Soßen und Suppen sichern die adäquate Aufnahme von Mineralstoffen und wasserlöslichen Vitaminen aus Getreideprodukten, Gemüse und Fleisch.

Wulzen-Faktor: Als "Anti-Steifheits-Faktor" wurde diese Erscheinung bekannt, die in rohem tierischem Fett auftritt. Die Forscherin Rosalind Wulzen entdeckte, dass diese Substanz Menschen und Tiere vor der Verkalkung der Gelenke - der degenerativen Arthritis - schützt. Sie schützt gleichermaßen vor der Verhärtung der Arterien, vor dem grauen Star und der Verkalkung der Zirbeldrüse. Kälber, die mit pasteurisierter oder entrahmter Milch aufgezogen werden, bekommen steife Gelenke und gedeihen nicht. Diese Symptome verschwinden wieder, wenn dem Futter rohes Butterfett beigegeben wird. Die Pasteurisierung zerstört also diesen Faktor. Er ist nur in roher Vollmilch, Butter und Rahm (Sahne) vorhanden.

Price-Faktor oder X-Aktivator: Der von Dr. Price entdeckte X-Aktivator ist ein starker Katalysator, welcher wie die Vitamine A und D im Körper dazu beiträgt, Mineralstoffe zu absorbieren und zu verwerten. Butter kann eine sehr reichhaltige Quelle an X-Aktivator darstellen, wenn sie von der Milch frei grasender Kühe stammt, die sich im Frühjahr und Herbst von schnell wachsenden Gräsern ernähren. Er ist nicht enthalten in der Butter aus der Milch von Kühen, die mit Baumwollsamen-Fladen oder hoch proteinhaltigem Sojafutter gefüttert werden. Der X-Aktivator wird glücklicherweise durch eine Pasteurisierung nicht zerstört.

Ein häufig vorgetragener Einwand gegen den Konsum von Butter und tierischen Fetten ist der, dass darin tendenziell Umweltgifte angesammelt werden. Fettlösliche Gifte wie DDT sammeln sich tatsächlich in Fettgewebe, aber wasserlösliche Gifte wie Antibiotika und Wachstumshormone sammeln sich im wässrigen Teil der Milch und des Fleischs an.
In Gemüse und Getreide werden ebenfalls Umweltgifte eingelagert. Nutzpflanzen werden in einer Wachstumsperiode - also von der Aussaat bis zur Ernte - durchschnittlich zehnmal mit Chemiegiften behandelt, während Kühe im allgemeinen auf Flächen weiden, die nicht besprüht werden. Aflatoxin, eines der gefährlichsten Pilzgifte, welches auf Getreide entsteht, ist einer der stärksten bekannten Krebsauslöser.

Sicher ist die Annahme richtig, dass alle unsere Nahrungsmittel, egal ob sie pflanzlicher oder tierischer Herkunft sind, Umweltgifte enthalten können. Die Lösung dieses Problems besteht aber nicht in der Ausgrenzung von tierischen Fetten, die für Wachstum, Reproduktion und allgemeine Gesundheit so wichtig sind, sondern in der Suche nach Fleisch von ökologisch gehaltenen Tieren, nach Butter von frei grasenden Kühen und nach chemiefrei angebautem Gemüse, Obst und Getreide. Man kann solche Produkte in steigendem Maße in Spezialgeschäften des ökologischen Landbaus, in speziellen Abteilungen in Supermärkten oder bei direkt verkaufenden Bauern erhalten.

Kurzum, die Auswahl der Fette, die in unserer Ernährung enthalten sein sollen, ist von extremer Bedeutung. Die meisten Menschen profitieren gesundheitlich eher von mehr Fett als von weniger, und das gilt in besonderem Maße für Kleinkinder und Heranwachsende.
Aber das, was wir an Fett essen, muss sorgfältig ausgewählt werden.
Sie sollten allen mehrfach ungesättigten Ölen und den hydrogenierten (gehärteten) Pflanzenölen (Pflanzenfetten) aus dem Weg gehen - und jedem industriell vorgefertigten Produkt, in welchem solche Öle/Fette enthalten sind.

Verwenden Sie dagegen traditionelle Produkte wie kalt gepresstes ("virgin" oder "vergine" oder "natives") Olivenöl und kleine Mengen von unraffiniertem Leinsamenöl. Gewöhnen Sie sich an die Vorteile des Kokosnussöls zum Backen und des tierischen Fetts fürs gelegentliche Braten. Essen Sie Eidotter [Anm.: nur im rohen Zustand wertvoll] Und - schlussendlich - essen Sie soviel an guter Butter, wie Sie mögen, mit dem glückbringenden Gefühl, dass sie ein ganzheitlich positives Nahrungsmittel für Sie und Ihre ganze Familie darstellt.
Butter ökologischer Herkunft, kaltgepresstes (natives) Olivenöl und Expeller-gepresstes Leinsamenöl in dunklen Behältern sind in Bioläden und Feinkost-Geschäften erhältlich. Essbares Kokosnussöl gibt es in Geschäften, die indische oder karibische Spezialitäten anbieten.

Anmerkung des Übersetzers:
Der Übersetzer ist weder Mediziner noch Lebensmittelchemiker und bittet daher um Nachsicht, falls einzelne Fachausdrücke nicht genau den deutschen Begriffen entsprechen sollten.

Der Bericht beschreibt die Situation in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Situation in Deutschland dürfte davon nur in unbedeutenden Nuancen abweichen.

http://www.gandhi-auftrag.de/ernaehrungsluegen_fette.htm