Die SPIEGEL-Druckausgabe macht gerade Werbung für sich mit dem Satz “Die Konferenz, vor der Politiker zittern”. Damit meint das Blatt seine eigene Redaktionskonferenz. Dazu schreibt der Tagesspiegel trocken: Merkel & Co dürfte beim Gedanken an den „Spiegel“ vor Schreck kaum die Stulle aus der Hand fallen. Die verkauften Exemplare gehen zurück, die Abonnenten schrumpfen, allerdings verzeichnet SPIEGEL Online mehr Klicks, obwohl dort auch meist nur langweiliger Senf in Pitzke-Qualität steht und vergeblich versucht wird, irgendein Thema zu setzen. Näheres zu den Zahlen im Tagesspiegel!

http://www.tagesspiegel.de/medien/auflagenkrise-unruhe-beim-spiegel-/6691702.html

Gleich kurz hintereinander erzielte der „Spiegel“ den niedrigsten Einzelverkaufswert seit Beginn der IVW-Messung Mitte der 90er Jahre: Die Ausgabe 7/2012 mit dem Titel zur NPD ging an den Kiosken nur 267 580 Mal über die Theke. Unterboten wurde dieser Tiefstwert dann durch Heft 14/2102 „Das Benzin-Kartell“, im Einzelverkauf wurden nur 262 533 Stück abgesetzt.